Grabenlos-News von Denise Rottewert

Anmeldung FachTalk zur europäischen Trinkwasser-Richtlinie: neue EU-Hygienestandards ab 31.12.2026

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Flasche, in die Wasser aus einem Wasserhahn gefüllt wird.

Ab dem 31. Dezember 2026 gelten europaweit neue Hygieneanforderungen für Materialien und Werkstoffe im Kontakt mit Trinkwasser. Für Unternehmen der grabenlosen Technologien entstehen dadurch erhebliche Unsicherheiten und konkreter Handlungsbedarf. Wie wir als Bundesverband grabenlose Technologien (BGT) gemeinsam mit der Allianz „European Drinking Water“ (EDW) Ihre Interessen in Brüssel vertreten, wie Sie Ihr Unternehmen vorbereiten und warum Ihre Stimme jetzt zählt, erfahren Sie in unserem kommenden FachTalk. Melden Sie sich jetzt an!

Veranstaltungsdaten & Anmeldung

Datum: 3. Juni 2026, Mittwoch
Uhrzeit: 15 Uhr
Ort: Online via Teams

 

 

Die neue europäische Trinkwasserverordnung: Was kommt auf unsere Branche zu?

Die Uhr tickt: Ab dem 31. Dezember 2026 werden parallel zur bestehenden nationalen Rechtslage europaweit einheitliche Hygieneanforderungen an Materialien und Werkstoffe im Kontakt mit Trinkwasser eingeführt. Spätestens ab dem 31. Dezember 2032 ist die Einhaltung dieser Vorgaben für die Verwendung von Produkten im Trinkwasserbereich zwingend vorgeschrieben.

Diese Neuregelung soll für eine europaweit einheitliche Standardisierung sorgen, bringt jedoch in der aktuellen Ausführung erhebliche Probleme und bürokratische Hürden mit sich:

  • Lange Prüfdauern und Bürokratieaufbau
  • Individuelle Auslegung der Richtlinie und Prüfanforderungen
  • Mangelnde Transparenz bei Prüfverfahren und Kosten
  • Bislang nicht berücksichtigte Rohstoffe auf EU-Positivlisten
  • Unklare nationale Übergangsfristen

Unser FachTalk: Vorbereitung auf das EDW-Symposium im Juni

Der BGT ist aktiv geworden! Wir sind Mitglied bei „European Drinking Water“ (EDW), der starken europäischen Allianz von Industriebänden, die die Zuliefererindustrie für Produkte und Materialien zur Trinkwassernutzung sowie die kommunale Trinkwasserversorgung in Europa vertritt. Dank der gebündelten Expertise findet die EDW direkt Gehör bei der EU-Kommission, Gesetzgebern und Aufsichtsbehörden.

Am 16. und 17. Juni 2026 finden die EDW-Plenarsitzung und das 5. DWD Symposium in Brüssel statt.  Dort wird Dr. Susanne Leddig-Bahls die Interessen der BGT-Mitglieder direkt platzieren. Unser FachTalk dient der direkten Vorbereitung: 

  • Welche Probleme bestehen aktuell in der Praxis?
  • Welche Rohstoffe fehlen auf den europäischen Positivlisten?
  • Welche Themen müssen aus Sicht der Branche dringend adressiert werden?

Warum Sie unbedingt am FachTalk teilnehmen sollten

In diesem Webinar erhalten Sie von unserer Vorstandsvorsitzenden Dr. Susanne Leddig-Bahls:

  • Einen Überblick über den aktuellen Stand der EU-Hygieneanforderungen
  • Informationen zu relevanten Fristen und möglichen Auswirkungen auf Unternehmen
  • Hinweise zu konkreten Handlungsschritten und Antragswegen
  • Einblick in die geplante Interessenvertretung auf europäischer Ebene
  • Die Möglichkeit, eigene Fragen und Erfahrungen einzubringen

Als BGT-Mitglied gestalten Sie mit! Senden Sie schon vorab Ihre Fragen rund um die geänderte Trinkwasserverordnung unter office@grabenlos.de zu.

BGT-Vorstaendin-Portrait-Susanne Leddig-Bahls

 

Über „European Drinking Water“ (EDW)

Die Allianz European Drinking Water (EDW) ist ein Zusammenschluss von Industrieverbänden und vertritt die europäische Zulieferindustrie für Produkte und Materialien zur Nutzung in Trinkwasseranwendungen sowie die kommunale Trinkwasserversorgung. Aufgrund der fundierten Expertise ihrer Mitgliedsverbände findet die Allianz als starke Stimme der vertretenen Industriezweige Gehör bei Gesetzgebern, Aufsichtsbehörden und weiteren europäischen Stakeholdern.
Der Bundesverband grabenlose Technologien e. V. (BGT) hat die Mitgliedschaft in der EDW offiziell beantragt. Unser Ziel ist es, die Interessen der BGT-Mitglieder bei der Verwendung von Produkten und Materialien in Trinkwasseranwendungen sowie der kommunalen Trinkwasserversorgung auf europäischer Ebene wirksam zu vertreten – zum Erhalt unserer kritischen Infrastruktur und zur Sicherung der Daseinsvorsorge.

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