Grabenlos-News von Annika Bach

BGT wird Mitglied der European Drinking Water (EDW)

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5. Symposium für Materialien und Produkte im Kontakt mit Trinkwasser

Der Bundesverband grabenlose Technologien ist ab sofort Mitglied der European Drinking Water (EDW), der europäischen Interessenvertretung für Produkte, Materialien und Verfahren im Trinkwasserbereich. Damit stärkt der Verband seine europäische Vernetzung und bringt die Interessen seiner Mitglieder künftig noch stärker in die Diskussionen rund um die Trinkwasserinfrastruktur ein.


Die EDW vereint mehr als 40 europäische Mitgliedsverbände entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Trinkwasserversorgung. Ziel ist es, die Umsetzung der europäischen Trinkwasserrichtlinie (EU Drinking Water Directive, EU-DWD) fachlich zu begleiten und praktikable Lösungen für Hersteller, Anwender und Wasserversorger zu entwickeln.

BGT bei EDW Plenarsitzung in Brüssel

Im Rahmen der neuen Mitgliedschaft nahm die Vorstandsvorsitzende des BGT, Dr. Susanne Leddig-Bahls, an der Plenarsitzung der EDW in Brüssel teil. Dort stellte sie den Verband vor und vertrat die Interessen der BGT-Mitglieder [Link zu Trinkwasser-Seminar] in den aktuellen europäischen Diskussionen. Im Fokus standen unter anderem europäische Positivlisten, Zulassungsprozesse, Innovationen sowie die besonderen Herausforderungen vor Ort hergestellter Produkte. Vor-Ort-Produkte leisten einen wichtigen Beitrag zum Erhalt und zur Sanierung bestehender Trinkwasserinfrastrukturen und müssen auch künftig praktikabel einsetzbar bleiben.

Beim Brüsseler Programm nahm Dr. Susanne Leddig-Bahls zudem am 5. Symposium für Materialien und Produkte im Kontakt mit Trinkwasser teil. Die Veranstaltung wurde von EDW, EurEau und European Metals organisiert und brachte Vertreterinnen und Vertreter der Europäischen Kommission, der ECHA, der Prüf- und Zulassungsstellen, nationaler Umweltbehörden sowie weitere Akteure der europäischen Wasserwirtschaft zusammen.
Im Mittelpunkt standen die Anforderungen bei der Umsetzung der europäischen Trinkwasserrichtlinie. Diskutiert wurden insbesondere bestehende Hürden bei der Zulassung und Zertifizierung von Materialien und Produkten im Kontakt mit Trinkwasser sowie mögliche Wege, diese zu überwinden. Nicht alle offenen Fragen konnten abschließend geklärt werden. Positiv aufgenommen wurde dabei das Signal der Europäischen Kommission, pragmatische Umsetzungsstrategien weiter zu unterstützen.


Eine zentrale Botschaft des Symposiums lautete: Ohne zugelassene Produkte kann eine sichere Trinkwasserversorgung nicht gewährleistet werden. Praxistaugliche Zertifizierungsverfahren sind daher unverzichtbar, um ein Produktvakuum zu vermeiden und die Versorgungssicherheit langfristig zu sichern. Wasserversorger benötigen sichere, verfügbare und wirtschaftliche Lösungen, damit Trinkwasser auch künftig für alle Bürgerinnen und Bürger zugänglich und bezahlbar bleibt.


BGT bringt Ergebnisse in die internationale Verbandsarbeit ein
Die in Brüssel geführten Diskussionen wird der BGT künftig auch in die europäischen ISTTs einbringen. Damit nutzt der Verband eine wichtige Plattform, um die Interessen der Branche international zu vertreten und den fachlichen Austausch zu stärken. Der BGT wird den Dialog weiterhin aktiv begleiten und sich für praktikable, sichere und zukunftsfähige Lösungen in der Trinkwasserinfrastruktur einsetzen.

 

Info zum oberen Bild: Podiumsdiskussion bei der Breakout Session C „Challenges for Water Suppliers“ (Herausforderungen der Wasserversorger) mit (v. l. n. r.) Anne-Sophie Ricard (CSTB, Frankreich), Dr. Thomas Rapp (UBA, Deutschland), Bert Leemans (Europäische Kommission), Weronika Garbowska (Polish Ministry of Health), Dr. Gesche Grützmacher (EurEau/ Berliner Wasserbetriebe)

 

  1. Bild: BGT
  2. Bild: EDW

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